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Werdau, den 28. Januar 2003
Gymnasium Werdau im Ausnahmezustand ...
Am Montag, den 27. Januar, herrschte am Gymnasium Werdau ein riesiger Tumult.
Grund dafür war der Besuch von 38 Schülern und Lehrern aus einem kleinen Ort
in Russland an der finnischen Grenze. Das Reiseunternehmen Voigt lud diese
auf eine mehrtägige Erkundungsreise in die deutsche Kultur ein.
Nach Ausfahrten in die sächsische Hauptstadt Dresden, einem Ausflug zu der
Talsperre Kriebstein und einem Besuch in Chemnitz wurden unsere Gäste auch
in Werdau mit einem freundlich gestalteten Programm empfangen.
Neben einer modernen Darbietung der "Jazzsingers" verbreiteten Schüler der
Klasse 7 mit einem russischen Volkslied gute Laune. Unter anderen informierten
Bettina Schumann und Sissy Morgenroth die Gäste über die Geschichte und
Sehenswürdigkeiten der Stadt Werdau. Bei einer anschließenden Führung durch
das Rathaus lernten sie den Sitzungssaal, das Standesamt und den Turm kennen,
von welchem sie einen ausschweifenden Blick über Werdau genießen durften.
Zurück in der Schule war von Langeweile keine Spur. Eine Schulführung und die
Teilnahme am Unterrichtsgeschehen ermöglichten einen kleinen Einblick in die
Lernarbeit am Gymnasium "Alexander von Humboldt".
Kontaktschwierigkeiten herrschten keine. Spätestens bei einem Völkerballturnier
waren die letzen Hemmungen beseitigt. Ausgelassen wurde um den Sieg gekämpft...
dennoch, Verlierer gab es an diesem Tag keine. Marina Remschu, 15 meinte zu
diesem außerordentlich gelungenen Tag.: "Mir hat es hier sehr gut gefallen.
Ich bin froh, dass ich durch diese kostenlose Reise die deutsche Natur,
Städte und Kultur kennenlernen durfte. Heute Abend werden wir noch baden
gehen. Ich habe hier eine Menge gesehen und fahre mit vielen positiven
Erfahrungen heim!"
Insgesamt war dieser Tag nicht nur für unsere Gäste aus Russland, sondern auch für
alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis.
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