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125-Jahr-Feier
Geschichts-Geo-Cross
"Er ist eine Tradition und findet jährlich im Rahmen der
Schulfestwoche statt. Bei 'unterhaltsamen Einlagen' wird eine
Mischung aus Orientierung in Werdau und einem vielfältigen Nachweis
von Wissen in beiden Fächern verlangt. Man darf sich auch dieses
Jahr wieder überraschen lassen." Mit diesen Worten rührte der
Erfinder und Ideenbeschaffer dieser Veranstaltung, Geschichtslehrer
Werner Seifert, die Werbetrommel für den Geschichts-Geo-Cross im
Festjahr 2000.
Und er hatte nicht zuviel versprochen, gelangweilt hat sich wie
schon in den Vorjahren mit Sicherheit keiner der Teilnehmer, auch
die Beobachter wie die "normale" Werdauer Bevölkerung
waren sicher wieder einmal verwundert über die Heerscharen von
Schülergruppen, die an diesem Tag allerlei merkwürdige Dinge
taten. |
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Die Fünfer-Gruppen mussten der Reihe nach zehn im
gesamten Stadtgebiet verteilte Stationen passieren und dort
Aufgaben, die sich teils auf Wissen bezogen oder total andere
Qualifikationen abverlangten, erfüllen, um an genügend Punkte für
den Sieg zu gelangen. Allein der reine Laufweg betrug mehr als
10 km und so erscheint es nicht weiter verwunderlich, dass
einige Gruppen erst nach über fünf Stunden
wieder am Gymnasium ankamen.
Die erste merkwürdige Sache dieses Geschichts-Geo-Crosses war wohl
die Station Nummer 2, die auf dem "Laufplan" in der
Ortsmitte Langenhessens eingezeichnet war. Hier machten die
Schülergruppen die Bekanntschaft mit zwei Polizisten, die gleich
nach der Intention des Herumschleichens um ein leerstehendes
Gebäude fragten und die Personalien aufnehmen wollten. Hier kam es
jetzt darauf an, sich möglichst gut aus der Affäre zu ziehen, nur
wenige Gruppen bemerkten nämlich, dass an diesen Polizisten
wichtige Utensilien wie Schulterstücke oder die passenden Schuhe
fehlten. Diese "Polizisten" waren in Wahrheit von Herrn
Seifert organisierte und eingekleidete Herren, die die Gruppen
möglichst lange aufhalten sollten und am Ende der Veranstaltung
Punkte auf das geschickte Verhalten zu verteilen hatten. Um keine
Probleme mit den echten Ordnungshütern zu bekommen, hatte Herr
Seifert den Auftritt der beiden Männer in Polizeiuniformen extra im
Dresdener Innenministerium genehmigen lassen. |
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Die zweite besondere Überraschung des Tages sollte Station 4 an
der Brücke Poststraße sein. Diese bestand nur aus einem Zettel mit
einem Code, der an einem Mauerloch direkt an der Pleiße befestigt
war. Die erste Schwierigkeit war also, überhaupt etwas
stationsähnliches zu entdecken, um es anschließend auch noch
trockenen Fußes zu erreichen. Besonders die weiblichen Vertreter
der Teams hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem etwas schlammigen
Zugang und den hin und wieder in der Nähe zu beobachtenden
Nagetieren.
An Station 5 im Werdauer Stadtpark war historisches Wissen
gefordert, denn auf alten Archivfotos sollten die Gruppen Werdauer
Straßen erkennen. Ab hier hatte ein Mitglied jedes Teams die
undankbare Aufgabe, bis zum Ziel ein Nachthemd und die dazu passende
Schlafmütze zu tragen. |
Nächste besonders erwähnenswerte Attraktion ist Station 7, die
von Deutsch/Sport-Lehrer und Hobbybauer Otto betreut wurde. Hier
durfte nach dem anfänglichen Suchen einer Minikartoffel nach
Herzenslust Mist geschaufelt und gefahren werden, aus dem dann
möglichst schnell eine kreisförmige Bodenbedeckung entstehen
sollte.
Die letzte Station befand sich diesmal unter dem Dach der
Fröbelschule, wie gewohnt konnte man hier mit gewissem Risiko viel
gewinnen, aber auch mit 0 Punkten abgespeist werden. Bei dieser
Risikostation kommt es darauf an, möglichst nur absolut sicher
richtige Antworten auf eine Frage zu geben, da eine einzige falsche
Antwort sofort mit "0 Punkten" bestraft wird. |
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Außerdem erwähnt werden sollten noch die vielen
kleinen Zusatzaufgaben, die von den Gruppen zwischen den Stationen
erledigt werden sollten. Einige brachten tatsächlich Punkte, wie
eine Station am Roten Berg, andere hingegen konnten lange gesucht
werden, ohne auch nur irgend etwas zu entdecken. Ein Beispiel für
die zweite Kategorie waren z.B. die "Komme gleich
wieder"-Schilder am Nord- und am Westbahnhof.
Nach den zahlreichen Überraschungen freuen sich die diesjährigen
Teilnehmer der Klassenstufen 9 - 12 bestimmt schon auf die nächste
Ausgabe des berühmt-berüchtigten Geschichts-Geo-Crosses. |
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Sprachen-Cross
Wie schon in den letzten Jahren fand auch im Jahr 2000 ein englischer
Orientierungslauf für die Schüler der 7. und 8. Klassen statt. Dies ist
eine interessante und sportliche Methode, um die Stadt näher kennen zu
lernen, in der sich die Schule befindet. Außerdem müssen sie ihre
Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen, da alle Aufgaben in
englischer Sprache gestellt sind.
Diesmal gingen 50 Teams an den Start.
Die Checkpoints, die sich an markanten Gebäuden und Einrichtungen Werdaus
und Umgebung befanden, wurden unterschiedlich schnell von den Teilnehmern
gefunden. Das langsamste Team benötigte immerhin fast 5 Stunden für die
Strecke, die Schnellsten erreichten das Ziel in ca. 1/5 dieser Zeit.
Man musste sich sowohl in der Sprache als auch der Geschichte und dem
aktuellen Leben der Stadt etwas auskennen. Bei letzterem machten die
Gymnasiasten sich auch das Wissen von älteren Einwohnern zu Nutze.
Nach Auswertung von benötigter Zeit und erreichten Punkten beim Lösen
der Aufgaben an den Kontrollpunkten konnten drei Mannschaften
(Team 22 - Kl. 8/2, Team 35 - Kl. 7/1, Team 15 -
Kl. 8/3) auf dem Siegertreppchen ihre Gewinnertorten entgegennehmen.
Diese wurden mit derselben Schnelligkeit verzehrt wie zuvor die Strecke
absolviert wurde.
Wald-Umwelt-Cross
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Der Projekttag Wald war einer der Höhepunkte des Schuljubiläums
für die jüngeren Klassen des Gymnasiums. Während die sechste
Klasse mit Floßknecht Ole auf zünftige Geschichtslehrpfad- und
Floßgrabenwanderung ging, stand für die fünfte Klasse die
Ausbildung zu Walddedektiven an.
Dafür mussten sie zum Beispiel fünf heimische Baumarten erkennen
und mit verbundenen Augen waren in einem unebenen Gelände 30 Meter
zu laufen. Dann hieß es, Tiere nur am Fell oder den Trophäen zu
erkennen. Das war gar nicht so leicht. Jäger Frank Höfer half
durch sinnvolle Hinweise. Beim Eichhörnchenspiel ging es um die
Lebensweise der Eichhörnchen. |
Viele hatten große Probleme, die im Wald selbst versteckten
Bucheckern wiederzufinden. Ein besonderer Höhepunkt war der
Pirschpfad. Revierförster Uwe Hempel hatte selbst gefertigte
Tierpräparate im Wald versteckt. Die Schüler wurden durch den
Jäger Klaus Pinther auf die Suche nach den Tieren bestens
eingestimmt. Sich an den Händen zu fassen, ganz still zu sein und
für eine Minute die Augen zu schließen, um die Stimmen des Waldes
zu hören, ist doch nicht so leicht.
Schließlich fertigte jeder Schüler ein kleines Kunstwerk aus Ton
mit dem Abdruck eines Rehlaufes an und verzierten es mit Zapfen und
Blättern.Lehrer Joachim Dittmar konnte als Leiter dieser
Veranstaltung allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung als
Walddetektiv mit einem Igel- oder Dachsbutton gratulieren. |
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| Die uneingeschränkte Begeisterung für diesen Waldtag wurde durch
die Bereitstellung einer Roster durch das Hausmeisterteam noch
abgerundet. |
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Humboldt-Abend
| Die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Festwoche anlässlich
125 Jahren Gymnasium in Werdau ging am Mittwochabend mit einem
gewaltigen Besucheransturm in der Stadthalle “Pleißental” über
die Bühne. Gefüllt bis auf den allerletzten Platz war der große
Saal zu Beginn des einstündigen Programms, dass die zahlreich
erschienenen Gäste, darunter Eltern, Großeltern, Förderer und
Freunde der Schule, sowie Schüler und Lehrer, in seinen Bann zog. |
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Im Programm wurde Alexander von Humboldt, Namensgeber
der Schule, für eine kurze Zeit noch einmal zum Leben erweckt.
Gespielt von Johann Christoph Gallas, stieg er eben mal so aus
seinem Bilderrahmen und wollte sich überzeugen, was sich fast 150
Jahre nach seinem Tod in der Welt, aber auch im Werdauer Gymnasium
so alles getan hat. Durch die Aktivitäten der Schüler beruhigt,
dass er nicht in Vergessenheit geraten wird, beendete er seinen
kurzen Ausflug in die Moderne und nahm wieder seinen Platz im
Bilderrahmen ein.
An den fast nicht enden wollenden Beifallsstürmen war zu erkennen,
dass das Publikum den Machern dieses Abends mit Anerkennung und
Begeisterung für ihre Leistung und ihre Ideen dankte.
Wahrscheinlich wäre auch Alexander von Humboldt begeistert über
die Inhalte des Humboldt-Abends gewesen... |
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Bilder von der WebCam
- Sportmarathon (Donnerstag)
- Schulfest (Samstag)
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