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Werdau, den 7. Oktober 2000(JD)
Veranstaltungen der Festwoche:
Stimmen des Waldes gelauscht
Der Projekttag Wald war einer der Höhepunkte des
Schuljubiläums für die jüngeren Klassen des Gymnasiums. Während
die sechste Klasse mit Floßknecht Ole auf zünftige
Geschichtslehrpfad- und Floßgrabenwanderung ging, stand für die
fünfte Klasse die Ausbildung zu Walddedektiven an.
Dafür mussten sie zum Beispiel fünf heimische Baumarten erkennen
und mit verbundenen Augen waren in einem unebenen Gelände 30 Meter
zu laufen. Dann hieß es, Tiere nur am Fell oder den Trophäen zu
erkennen. Das war gar nicht so leicht. Jäger Frank Höfer half
durch sinnvolle Hinweise.
Beim Eichhörnchenspiel ging es um die Lebensweise der
Eichhörnchen. Viele hatten große Probleme, die im Wald selbst
versteckten Bucheckern widerzufinden. Ein besonderer Höhepunkt war
der Pirschpfad. Revierförster Uwe Hempel hatte selbst gefertigte
Tierpräparate im Wald versteckt. Die Schüler wurden durch den
Jäger Klaus Pinther auf die Suche nach den Tieren bestens
eingestimmt. Sich an den Händen zu fassen, ganz still zu sein und
für eine Minute die Augen zu schließen, um die Stimmen des Waldes
zu hören, ist doch nicht so leicht.
Schließlich fertigte jeder Schüler ein kleines Kunstwerk aus Ton
mit dem Abdruck eines Rehlaufes an und verzierten es mit Zapfen und
Blättern. Lehrer Joachim Dittmar konnte als Leiter dieser
Vranstaltung allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung als
Walddetektiv mit einem Igel - oder Dachsbutton gratulieren. Die
uneingeschränkte Begeisterung für diesen Waldtag wurde durch die
Bereitstellung einer Roster durch das Hausmeisterteam noch
abgerundet.
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