Im Sinne Alexander von Humboldts – den Dingen auf den Grund gehen
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Praktisches Lernen stand im Vordergrund der Humboldttage vom 30.09.-2.10.2009.
Schülern der 5. und 6. Klassen demonstrierte Verkehrserzieherin Silke Böhm im ADAC-Verkehrssicherheitstraining,
wie lang ein Bremsweg sein kann, wenn ein Auto plötzlich bremsen muss. „Die kontinuierliche Aufklärung ließ im
Verlaufe der letzten Jahre die Unfallzahlen unter den 10- bis 12- Jährigen sinken“, resümierte die erfahrene
Fachfrau stolz.
Das Ziel des Gymnasiums, „gesunde und bewegte Schule“ zu werden, fand sich in allen Projekten wieder. Schüler
der 11. Klassen der AG Bewegte Schule gestalteten für die „Kleinen“ einen Gesundheitsparcour. An vier Stationen
hatten diese praktische Aufgaben zu den Themen Bewegung und gesunde Lebensweise zu lösen.
Die Sieben- und Achtklässler bewährten sich auf einem Fremdsprachencross. In kleinen Gruppen liefen sie im
Wettbewerb nach einer englischen Wegbeschreibung sechs verschiedene Stationen in Werdau an, um dort Aufgaben
zu den Fächern Englisch, Französisch und Latein zu lösen.
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Der schon zur Tradition gewordene Geografie-Geschichts-Cross führte die Teilnehmer zu zwölf Wissensstationen mit
unterhaltsamen Fachfragen zwischen Steinpöhlwald, Leubnitzer Bahnbrücke und Werdau West. Sie orientierten sich am
Werdauer Stadtplan, auf dem allerdings die nicht existente „Egon-Krenz-Straße“ eingezeichnet war. Jedes Jahr bauen
die Organisatoren Klippen ein, die die Schüler clever überwinden müssen.
Einen Höhepunkt bildete der Sportmarathon am Donnerstag von 8 bis 22 Uhr. Die 5. bis 12. Klassen kämpften um die
Schulmeistertitel in den Ballsportarten Zweifelderball, Hand- und Fußball oder auch Basket- und Volleyball.
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Der Freitag gehörte den Naturwissenschaften. Unter dem Motto „Das Innere nach außen gekehrt“ luden die Biologen ein, die Innereien eines frisch geschlachteten Schweines in ihrer Lage und Funktion zu betrachten. Wem das zu heikel war, der konnte sich Informationen zur Struktur und Funktion des Stütz- und Bewegungsapparates holen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verletzungen durch den Lehrrettungsassistent Andre Weller erfahren. In der Turnhalle trainierte Physiotherapeutin
Regina Röbert Übungen zur Kräftigung des Bewegungs- und Stützapparates mit den Schülern.
Während die Outdoormathematiker praktische Matheaufgaben lösten, pflanzten 17 Elfer Büsche für den künftigen
Humboldtgarten. Damit begann die Arbeit an diesem großen Projekt.
Ein anderer Teil der 11er besuchte die „Terra mineralis“, eine gestiftete Mineralienausstellung, aus der ein Teil
derzeit auf dem Schloss Freudenstein in Freiberg zu sehen ist. Derweilen erstellten die 12 Klässler Webseiten,
programmierten, rechneten in Tabellen und setzten Roboter in Aktion.
Den Schülern bereiteten die drei „etwas anderen Schultage“ offensichtlich Freude. Ein Dankeschön gilt allen Firmen,
die aktiv zum Gelingen der Projekte beitrugen, sowie allen Schülern und Lehrern, die als Helfer fungierten.
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