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Werdau, den 02. Juli 2010 (Zenn)
Meet US - Amerikaner im Dialog mit deutschen SchülerInnen
US-Konsul James Seward besuchte unser Gymnasium
Ein mit Spannung erwarteter Gast war Konsul James Seward vom
US-Generalkonsulat Leipzig am Donnerstag, dem 24. Juni 2010 in unserem
Gymnasium. Die Englisch -Leistungskurse der Klasse 11 trafen den aus
Oregon stammenden ehemaligen Lehrer, der seit vielen Jahren als Consul
for Public Affairs in Leipzig tätig ist, im Rahmen des Meet US
Programmes der Botschaften und Konsulate der Vereinigten Staaten von
Amerika in Deutschland.
Meet US ist dabei durchaus wortwörtlich zu verstehen, denn dies war
eine Gelegenheit für unsere Schüler auf einen Amerikaner zu treffen, der
in knapp zwei Stunden einen kurzweiligen Vortrag über das Phänomen und
die historischen Wurzeln des American Dream hielt und auf interessierte
Zuhörer traf, denn außer den Leistungskursschülern hatten sich auch
Zehntklässler in der Aula unserer Schule eingefunden.
Herr Seward erläuterte die Faszination des American Way of Life und des
großen Traums vom Erfolg anhand der Hoffnungen aber auch der realen
Situation der Einwanderer, die im 19.Jahrhundert scharenweise vom Traum
von Glück und Ruhm angelockt wurden, aber auch die Herausforderung
annehmen mussten, auf sich selbst gestellt, durch harte, unermüdliche
Arbeit und durch eigenes Engagement ihre Träume zu verwirklichen.
Beispiele deutscher Abenteurer, die es zu Ruhm und Erfolg gebracht
haben, als auch Alternativen zum amerikanischen Traum kamen zur Sprache
und boten interessante Einsichten in die amerikanische Denkweise und
Mentalität.
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Einige Schüler machten auch von der sich bietenden Gelegenheit Gebrauch
und kamen mit Konsul James Seward ins Gespräch und auch diejenigen, die
Zuhörer blieben, dürften Interessantes von einem unkomplizierten und
netten Gastredner erfahren haben, der mit seinem Vortrag deutlich
gemacht hat, dass der Englischunterricht eine wertvolle Voraussetzung
für den Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen bietet.
Zum Schluss äußerte sich Herr Seward lobend über seine Zuhörer, denn
sein Vortrag hätte sich vor amerikanischen College-Studenten nicht
anders angehört.
Schnell waren die beiden außergewöhnlichen Englischstunden vorbei und
Alexander Franz und Christine Schaarschmidt bedankten sich im Namen
aller mit Blumen und einer Flasche Wein bei unserem Gast.
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